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Vorbenachrichtigung

Um Ersatz für eventuelle Ausfälle bei der Bundeswehr zu haben, versendet das KWEA ein bis zwei Monate vor jedem Einberufungstermin einige Vorbenachrichtigungen. Die Vorbenachrichtigung über eine bevorstehende Einberufung bekommt nicht jeder. Wer sie aber bekommt, weiß jetzt, daß er auf jeden Fall dabei ist.
Hast Du eine solche Vorbenachrichtigung erhalten, musst du bis eine Woche vor dem Einberufungstermin mit einem Einberufungsbescheid rechnen. Bleibt dieser aus, bekommst du zu dem nächstgenannten Termin garantiert einen Einberufungsbescheid.

Jetzt solltest Du prüfen, ob irgendwelche Gründe gegen die bevorstehende Einberufung sprechen, die man noch beim KWEA geltend machen kann. Solche sind zum Beispiel Unabkömmlichkeit im Betrieb, Ausbildung und Familie.

Sollte das alles nicht zutreffen, dann wird es höchste Zeit sich unsere Ausmusterungs-Infomappe zu bestellen, die Dich einfach und sicher zu deiner Ausmusterung führt.
Möchtest du lieber Zivildienst machen anstatt ausgemustert zu werden dann solltest du so schnell wie möglich einen KDV-Antrag stellen. Dafür genügt es zunächst einmal, den bloßen Antrag, also einen Brief mit dem Inhalt „Ich verweigere den Kriegsdienst mit der Waffe unter Berufung auf Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes.“, an das KWEA zu senden. Name, Anschrift, Datum und Personenkennziffer nicht vergessen!

Hast du allerdings eine "Ankündigung einer kurzfristigen Einberufung als Ersatz für Ausfälle" erhalten, kannst du unter Umständen noch einen Einberufungsbescheid erhalten, und du musst eine mündliche Befragung zu deiner Gewissensentscheidung über dich ergehen lassen.