Dienstantritt und Wehrdienst

Einberufungstermine

Einberufungen erfolgen quartalsweise. Wer tauglich gemustert wird muss also mit einer Einberufung zu Anfang Januar, April, Juli oder Oktober rechnen. Der Einberufungsbescheid muss einen Monat vorher zugestellt werden. Zivildienstleistende können zu jedem Monatsanfang einberufen werden.

Abiturienten und Fachhochschulabsolventen sollen nach den Einberufungsgrundsätzen der Bundeswehr auch weiterhin noch im Jahr ihres Abschlusses einberufen werden.

Dienstzeit

Der Grundwehrdienst beträgt 9 Monate. Diese Dienstzeit kann bei Bedarf der Truppe und mit Zustimmung des Wehrpflichtigen in Abschnitten abgeleistet werden. Die neun Monate werden dann aufgesplittet in einmal sechs Monate plus drei Monate oder einmal sechs Monate plus zweimal sechs Wochen. Es wird hierfür allerdings nur einen Einberufungsbescheid geben. Dadurch soll verhindert werden, dass Wehrpflichtige nach den ersten sechs Monaten den Restgrundwehrdienst verschleppen oder ganz vermeiden können. Der abschnittsweise Wehrdienst muss bis zum 25. Geburtstag abgeleistet werden.

Der abschnittsweise Grundwehrdienst aus Härtegründen (z.B. aufgrund von Erntezeiten von Bauern) und die Möglichkeit über den Grundwehrdienst hinaus freiwillig zusätzlichen Wehrdienst bis zu einer Gesamtdauer von 23 Monaten zu leisten, besteht ebenfalls.

Die Verfügungsbereitschaft, der die Wehrpflichtigen bisher grundsätzlich im Anschluss an den Grundwehrdienst für zwei Monate unterlagen wurde gestrichen.

Zivildienstleistende haben ebenfalls die Möglichkeit ihren Zivildienst in Abschnitten abzuleisten, wobei der erste Abschnitt sieben Monate betragen muss.
 
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